| San Francisco |
Friday, 18 November 2011
Lima
In Lima haben wir uns ein bisschen in einer besseren Gegend einquartiert. Nähmlich in Barranco, wo es aber trotzdem einige Bars gibt. Wir verbrachten zwei Nächte in einem privaten Gästehaus "Save in Lima" und fühlten uns sehr geborgen, denn wir bekamen die beste Beratung im Bezug auf Sightseeing, Busfahren und Essen gehen. Mal schön wenn dass wir den Führer nicht zu Rate ziehen mussten. Am nächsten Tag begaben wir uns dann ins Zentrum um verschiedene Kolonialgebäude und Kirchen uns auzuschauen. Besonders interessant war die Kirche San Francisco, wo über 400 Jahre in den Katakomben die Toten begraben wurden. Genau diese Gräber kann man anschauen. Und zwar nicht hinter Glas, sonder offene Gräber mit einem Haufen Knochen drin. Nachher liefen wir noch nach Miraflores. Das Touristenquartier in Lima. Man merkte es an den Preisen in den Restaurants. Am Abend dann noch den obligatorischen Kuba Libre und Mojito und dann zurück ins bequeme Bett, denn am Donnerstag Morgen ging es schon früh los mit Cruz del Sur nach Nasca.
Huaraz
Die Fahrt nach Huaraz machten wir in einem Nachtbus. Da wir nicht Luxusklasse gebucht hatten, war die Reise nicht so angenehm. Der Platz für die Beine ist einfach ein bisschen beschränkt für grössere Personen. Die Peruaner haben dafür sehr viel Platz.... Aber wir haben es überstanden. Huaraz liegt in einem Berggebiet auf 3100 Meter über Meer. Wir haben uns für 2 Nächte im Hotel Churup eingebucht, wobei wir positiv überrascht waren. Super bequeme Betten und ein sehr nettes Personal. Während dem Tag ist das Wetter sehr schön warm, aber so gegen den späten Nachmittag fängt es an zu regnen und wird kalt.
Für den Montag hatten wir dann einen Ausflug zu der Lagune Chinancocha gebucht. Das Wasser ist türkis und im Hintergrund sieht man die 5-tausender Bergen. Im ganzen Gebiet kann man wunderschöne Wanderungen machen, man muss einfach auf die Höhe achten. Bei Tamara und mir war es aber zum Glück bis jetzt kein Problem.
Am Dienstag dann machten wir uns dann auf den Weg mit dem Bus nach Lima. Fahrt von 8 Stunden. Zuerst den Berg hinunter, dann durch die Wüste bis man dann schlussendlich zum Meer kam. Die Strassen sind einfach entlang der Dünen gebaut worden und wir haben uns gefragt wie der Sand die schweren Fahrzeuge halten kann.
Für den Montag hatten wir dann einen Ausflug zu der Lagune Chinancocha gebucht. Das Wasser ist türkis und im Hintergrund sieht man die 5-tausender Bergen. Im ganzen Gebiet kann man wunderschöne Wanderungen machen, man muss einfach auf die Höhe achten. Bei Tamara und mir war es aber zum Glück bis jetzt kein Problem.
Am Dienstag dann machten wir uns dann auf den Weg mit dem Bus nach Lima. Fahrt von 8 Stunden. Zuerst den Berg hinunter, dann durch die Wüste bis man dann schlussendlich zum Meer kam. Die Strassen sind einfach entlang der Dünen gebaut worden und wir haben uns gefragt wie der Sand die schweren Fahrzeuge halten kann.
In Peru angekommen
Nach Cuenca sind wir mit dem Bus nach Loja gefahren, wo wir noch einen kleinen Abstecher nach Vilcabamba machten. Diese kleine Stadt ist berühmt dafür, dass hier Backpacker hängen bleiben um sich zu entspannen und zu geniessen. Wir haben nur einen Nachmittag da verbracht, fühlten uns aber schon sehr erholt. In Loja selbst gibt es eigentlich nichts zu bewundern. Ist einfach ein Durchfahrtsort. Von da aus buchten wir dann eine Passage mit dem Bus über die Grenze nach Piura in Peru. Die Fahrt sollte eigentlich 8 Stunden dauern, aber schlussendlich sassen wir 9 Stunden im Bus.
An der Grenze lief es ganz einfach ab. Wir stiegen an der einen Seite der Brücke aus um aus Ecuador auszureisen. Dafür bekamen wir nochmals einen Stempel in den Pass. Am anderen Ende der Brücke reisten wir dann in Peru ein, indem wir wiedermal ein Formular ausfüllten und einen Stempel bekamen. Das war auch schon alles. Die Fahr verlief so ohne Probleme. In Piura machten wir uns dann auf die Suche nach einem Hotel. In meinem Reiseführer wurde ein Hotel erwähnt, welches in der Nähe der Busstation war. Also liefen wir zu dem Hotel und buchten für eine Nacht ein Zweibett-Zimmer. Wir wurden voll verarscht. Da wir die Preise in Soles (der Währung in Peru) nicht kannten und auch keinen Vergleich hatten wieviel ein Zimmer so kosten sollte, bezahlten wir viel zu viel für das Zimmer. Naja das nächste Mal machen wir uns vorher schlau. Zudem waren wir geschockt über die Stadt. Es sah aus wie in einer Asiatischen Grossstadt. Der Verkehr war sehr chaotisch und sehr hektisch. Wir waren froh, dass wir nur eine Nacht da verbrachten.
Von Piura nahmen wir dann einen Bus nach Chiclayo. Diese Stadt gefiel uns schon viel besser. Es hat viele schöne spanische Herrenhäuser und auch mehrere Einkaufsmöglichkeiten. Aber leider habe ich kein Platz mehr im Rucksack, also musste ich mir das auch verkneifen.
Nach dieser eher längeren Busreise entschieden wir uns einige Tage am Strand zu verbringen. Also fuhren wir nach Huanchaco, welches berühmt ist, für die hohen Wellen zum surfen.
Da wir aber beide nicht surfen können, buchten wir eine Tour zu verschiedenen historischen Städten in der Umgebung, Zuerst ging es nach Huaca del Sol und de la Luna. Diese Städten stammen aus der Zeit der Moche Kultur. Der Tempel Huaca del Sol ist bis jetzt noch nicht ausgegraben, weil das Geld fehlt. An Huaca de la Luna wird immernoch gegraben, aber sie haben herausgefunden, dass die Moches ihre Tempel nach einer gewissen Zeit wieder begraben haben und einen neuen draufgebaut haben. Somit besteht der Huaca de la Luna aus 5 Tempeln. Da die Moche keine Schriftzeichen hatten, drückten sie ihre Geschichte in Zeichnungen aus.
Weiter ging es nach Chan Chan, eine riesige Anlage welche um 1300 erbaut wurde und zu der Chimu Kultur gehört. Die Anlage besteht aus mehreren Plätzen, Wohnhäusern, Gewässern, Herrenhäusern, Tempeln und Lagerhäuser. Auch hier sind immernoch Ausgrabungen im stande.
Am nächsten Tag gingen wir nach El Brujo, welches auch ein Tempel ist und zu der Moche Kultur gehört. Auch hier sind sie noch nicht so weit mit den Ausgrabungen, weil das Geld fehlt. Erst im 1995 wurde in diesem Tempel eine Moche Frau mit mehreren Tattoos gefunden und erst seit 1997 kann man die Mumie im Museum bewundern.
Am Abend ging es dann mit dem Bus weiter nach Huaraz. Mal schauen wie unsere erste Nachtfahrt so geht.
An der Grenze lief es ganz einfach ab. Wir stiegen an der einen Seite der Brücke aus um aus Ecuador auszureisen. Dafür bekamen wir nochmals einen Stempel in den Pass. Am anderen Ende der Brücke reisten wir dann in Peru ein, indem wir wiedermal ein Formular ausfüllten und einen Stempel bekamen. Das war auch schon alles. Die Fahr verlief so ohne Probleme. In Piura machten wir uns dann auf die Suche nach einem Hotel. In meinem Reiseführer wurde ein Hotel erwähnt, welches in der Nähe der Busstation war. Also liefen wir zu dem Hotel und buchten für eine Nacht ein Zweibett-Zimmer. Wir wurden voll verarscht. Da wir die Preise in Soles (der Währung in Peru) nicht kannten und auch keinen Vergleich hatten wieviel ein Zimmer so kosten sollte, bezahlten wir viel zu viel für das Zimmer. Naja das nächste Mal machen wir uns vorher schlau. Zudem waren wir geschockt über die Stadt. Es sah aus wie in einer Asiatischen Grossstadt. Der Verkehr war sehr chaotisch und sehr hektisch. Wir waren froh, dass wir nur eine Nacht da verbrachten.
Von Piura nahmen wir dann einen Bus nach Chiclayo. Diese Stadt gefiel uns schon viel besser. Es hat viele schöne spanische Herrenhäuser und auch mehrere Einkaufsmöglichkeiten. Aber leider habe ich kein Platz mehr im Rucksack, also musste ich mir das auch verkneifen.
Nach dieser eher längeren Busreise entschieden wir uns einige Tage am Strand zu verbringen. Also fuhren wir nach Huanchaco, welches berühmt ist, für die hohen Wellen zum surfen.
Da wir aber beide nicht surfen können, buchten wir eine Tour zu verschiedenen historischen Städten in der Umgebung, Zuerst ging es nach Huaca del Sol und de la Luna. Diese Städten stammen aus der Zeit der Moche Kultur. Der Tempel Huaca del Sol ist bis jetzt noch nicht ausgegraben, weil das Geld fehlt. An Huaca de la Luna wird immernoch gegraben, aber sie haben herausgefunden, dass die Moches ihre Tempel nach einer gewissen Zeit wieder begraben haben und einen neuen draufgebaut haben. Somit besteht der Huaca de la Luna aus 5 Tempeln. Da die Moche keine Schriftzeichen hatten, drückten sie ihre Geschichte in Zeichnungen aus.
Weiter ging es nach Chan Chan, eine riesige Anlage welche um 1300 erbaut wurde und zu der Chimu Kultur gehört. Die Anlage besteht aus mehreren Plätzen, Wohnhäusern, Gewässern, Herrenhäusern, Tempeln und Lagerhäuser. Auch hier sind immernoch Ausgrabungen im stande.
Am nächsten Tag gingen wir nach El Brujo, welches auch ein Tempel ist und zu der Moche Kultur gehört. Auch hier sind sie noch nicht so weit mit den Ausgrabungen, weil das Geld fehlt. Erst im 1995 wurde in diesem Tempel eine Moche Frau mit mehreren Tattoos gefunden und erst seit 1997 kann man die Mumie im Museum bewundern.
Am Abend ging es dann mit dem Bus weiter nach Huaraz. Mal schauen wie unsere erste Nachtfahrt so geht.
Friday, 4 November 2011
Ingapirca
Am Freitag machten Tamara und ich einen Ausflug nach Ingapirca. Ingapirca ist die wichtigste Inkastätte in Ecuador, welche gegen Ende des 15. Jhs. errichtet wurde. Die Stätte befindet sich 50 Km nördlich von Cuenca und ist ein Besuch wert.
Thursday, 3 November 2011
Riobamba / Alausi / Cuenca
Unser Plan war eigentlich von Banos weiter nach Riobamba zu reisen und dann nach Alausi um da eine Fahrt mit dem Zug die weltberühmte Nariz de Diablo zu machen, welche angeblich die schönste Strecke sei. Von da aus wollten wir dann weiter nach Cuenca, aber am 3. Nov ist in Cuenca ein riesiges Stadtfest und somit alle Hotels ausgebucht.
In Riobamba angekommen ging eins meiner Zahlenschlösser nicht mehr auf. Auf der Fahrt musste sich die Nummer verstellt haben. Also machten wir uns auf die Suche nach einer Metallsäge. Ich hatte keine Ahnung was das auf Spanisch hiess und der Dix war natürlich im Rucksack. Aber schlussentlich hatte ich ein Ding gekauft mit dem man Metall schneiden kann. Und es hat geklappt.
Am Zugschalter teilte man uns dann mit, dass es keine Tickets mehr gäbe bis nächsten Sonntag. Wir beschlossen aber trotzdem nach Alausi zu fahren um wenigstens den Zug anzuschauen. Und ein Hotel hatten wir ja schon reserviert. Am Nachmittag sahen wir dann noch den grössten Vulkan von Ecuador, den Chimborazo. Sehr beeindruckend.
Als wir dann von Riobamba mit dem Bus weiter nach Alausi fuhren, fingen plötzlich die Fahrgäste an zu schreien. Ein Gepäcksfach hatte sich geöffnet und die Koffer waren über die ganze Fahrbahn verteilt. Zum Glück waren unsere Rucksäcke nicht dabei.
Nach der Ankunft gingen wir dann noch kurz zum Zugschalter um wegen Tickets zu fragen. Wir hatten solch ein Glück, es hatte noch zwei Stück und somit konnten wir diese weltberühmte Nariz de Diablo trotzdem noch machen. Um 15:00 Uhr ging es dann los. Mit Tempo 25 fährt man den Berg hinunter und kann die wunderschöne Landschaft bewundern. Beim steilsten Stück dann fährt der Zug im Zick Zack und rückwärts um die Höhe zu überwinden. Unterhalten wurde man während einer stündigen Pause mit volkstümlichen Tänzen. War sehr schön anzusehen. Trotz dass wir die einzigen Ausländer waren, war es ein schönes Erlebnis.
Von Cuenca hatten wir dann endlich auch eine Bestätigung für ein Zimmer. Cabanas Yanuncay. Trotz gemischten Kritiken im Internet machten wir uns am frühen Morgen vom 3.November auf nach Cuenca. Diese Cabanas gehören zu einem Bauernhof am Rande der Stadt und unser Zimmer befindet sich im Haupthaus der Familie. Aber es ist sauber und ich hoffe wir können gut schlafen. Am Nachmittag machten wir uns dann auf die Stadt zu erkundigen. Die engen Strässchen mit den alten Häusern hat schon was schönes. Wir vertrieben unsere Zeit mit Sightseeing und Kaffetrinken.
In Riobamba angekommen ging eins meiner Zahlenschlösser nicht mehr auf. Auf der Fahrt musste sich die Nummer verstellt haben. Also machten wir uns auf die Suche nach einer Metallsäge. Ich hatte keine Ahnung was das auf Spanisch hiess und der Dix war natürlich im Rucksack. Aber schlussentlich hatte ich ein Ding gekauft mit dem man Metall schneiden kann. Und es hat geklappt.
Am Zugschalter teilte man uns dann mit, dass es keine Tickets mehr gäbe bis nächsten Sonntag. Wir beschlossen aber trotzdem nach Alausi zu fahren um wenigstens den Zug anzuschauen. Und ein Hotel hatten wir ja schon reserviert. Am Nachmittag sahen wir dann noch den grössten Vulkan von Ecuador, den Chimborazo. Sehr beeindruckend.
Als wir dann von Riobamba mit dem Bus weiter nach Alausi fuhren, fingen plötzlich die Fahrgäste an zu schreien. Ein Gepäcksfach hatte sich geöffnet und die Koffer waren über die ganze Fahrbahn verteilt. Zum Glück waren unsere Rucksäcke nicht dabei.
Nach der Ankunft gingen wir dann noch kurz zum Zugschalter um wegen Tickets zu fragen. Wir hatten solch ein Glück, es hatte noch zwei Stück und somit konnten wir diese weltberühmte Nariz de Diablo trotzdem noch machen. Um 15:00 Uhr ging es dann los. Mit Tempo 25 fährt man den Berg hinunter und kann die wunderschöne Landschaft bewundern. Beim steilsten Stück dann fährt der Zug im Zick Zack und rückwärts um die Höhe zu überwinden. Unterhalten wurde man während einer stündigen Pause mit volkstümlichen Tänzen. War sehr schön anzusehen. Trotz dass wir die einzigen Ausländer waren, war es ein schönes Erlebnis.
Von Cuenca hatten wir dann endlich auch eine Bestätigung für ein Zimmer. Cabanas Yanuncay. Trotz gemischten Kritiken im Internet machten wir uns am frühen Morgen vom 3.November auf nach Cuenca. Diese Cabanas gehören zu einem Bauernhof am Rande der Stadt und unser Zimmer befindet sich im Haupthaus der Familie. Aber es ist sauber und ich hoffe wir können gut schlafen. Am Nachmittag machten wir uns dann auf die Stadt zu erkundigen. Die engen Strässchen mit den alten Häusern hat schon was schönes. Wir vertrieben unsere Zeit mit Sightseeing und Kaffetrinken.
Monday, 31 October 2011
Banos 29.10. - 01.11.2011
Endlich war es soweit. Am Freitag Abend noch BBQ in der Schule und Abschied von den Lehrern. Packen war angesagt. Irgendwie passte aber nicht mehr alles in den Rucksack. Dabei habe ich ja eigentlich nicht viel dazugekauft.
Am Morgen früh ging es los mit dem Taxi zum Busbahnhof wo wir dann ein Ticket im Express Bus kauften. Die Fahrt dauerte 3.5 Stunden und war alles andere als Express. Wenn es die Möglichkeit gab noch mehr Fahrgäste einzuladen machte man halt noch einen Halt mehr. Sonst verlief die Fahrt ruhig, denn die Actionfilme die liefen waren alle ohne Ton. Normalerweise wird man von den Kämpfen in den Filmen beschallt.
In Banos angekommen machten wir uns auf die Suche nach einem Hotel. In unseren Reiseführern wurde uns eines speziell angepriesen. Hostal Transilvania. Nach besichtigung der Räume mieteten wir uns da für 3 Tage ein. Danach war Mittagessen angesagt. Wir gingen in eine Empfehlung unseres Reiseführers. Restaurant Marian wo man für wenig Geld Essen aus der Provence bekommt. Hat super geschmeckt. Danach machten wir uns auf den Weg das Städtchen zu erkundigen. Dabei liefen wir ein paar Meerschweinchen über den Weg. Probiert haben wir sie noch nicht, aber kann schon noch werden.
Am Abend dann machten wir uns zu einer Tour auf von wo man bei schönem Wetter den Vulkan sehen könnte. Leider war er von Wolken verhangen und man konnte nur ahnen dass er da sein sollte. Aber der Blick auf die Stadt war dafür schön.
Am Montag machten wir dann eine Tour zu den Wasserfällen. Dabei sind wir auf ein Gesicht im Felsen gestossen. Angeblich werden Wünsche wahr wenn man den Stein berührt. Wir haben es mal gemacht. Schaden kann es ja nicht. Insgesamt haben wir 4 Wasserfälle gesehen. Von kleineren bis zu dem schönsten in Ecuador. Pailon del Diablo. Dafür mussten wir zuerst eine Schlucht runter. Wurden dann aber dafür belohnt. Der Anblick war wirklich schön. Als Belohnung sind wir dann in Banos ins Swiss Bistro gegangen um Zürcher Gschnetzlets mit Röschti zu essen. War richtig super.
| Agoyan Wasserfall |
Morgen geht es dann weiter nach Riobamba von wo wir eigentlich in den Zug steigen wollten. Aber wir wurden informiert dass die Strecke zur Zeit nicht befahrbar ist. Dazu kommt noch dass am 3. November ein riesen Fest ist in Cuenca und wir dann an diesem Datum eigentlich geplant hatten in der Stadt zu sein. Aber irgendwie haben sich das schon Andere gedacht und alle Hotels sind ausgebucht. Mal schauen was wir jetzt machen werden. Vielleicht klappt es doch noch.....
Sunday, 23 October 2011
Galapagos 14.10. – 18.10.2011
Am frühen Morgen machten Tamara (meine Freundin von der Schule) und ich uns auf den Weg zum Flughafen. Da angekommen warteten wir bis unser Flug aufgerufen wurde. Am Schalter dann von LAN machte man uns darauf aufmerksam, dass man sich für die Galapagos zuerst offiziell registrieren muss. Dabei wird eine Gebühr von 10 USD fällig. Nachdem bekommt man das Formular zur Einreise. Aber bevor es los gehen kann, muss noch das Gepäck gescannt werden, sodass man keine fremden Gegenstände auf die Galapagos einführen kann. Der Flug verlief dann sehr ruhig mit einem kleinen Zwischenhalt in Guayaquil. Endlich auf den Galapagos angekommen musste man dann eine Einreisegebühr von 100 USD bezahlen. Damit sollten eigentlich die Touristenanstürme geregelt werden. A
Sonntag ging es zuerst zu einem Denkmal aus dem zweiten Weltkrieg, wo Gefangene zur Beschäftigung eine Mauer bauen mussten. Danach fuhren wir mit einem kleinen Boot zu einer Insel wo wir die Blaufuss…., Pinguine und Seelöwen anschauen konnte. An Land dann gab es eine riesige Kolonie von Wasserleguanen, die sich in der Nachmittagssonne aufwärmten. Das schöne ist, dass die Tiere überhaupt keine Angst vor den Menschen haben und sich somit nicht sofort verkriechen. Auch bei dieser Insel gab es einen kleinen Kanal, wo sich während des Tages Weissspitzenhaie sammeln und Schlafen. Es sah einfach super aus. Diese Sorte wird nur ca. 1.20 Meter lang. Aber war spektakulär. Zum Schluss konnten wir dann nochmals Schnorcheln gehen. Dabei sahen wir dann endlich Wasserschildkröten. Ich war richtig überrascht was für eine Grösse die haben. Vom Boot aus sahen wir dann noch Rochen im Wasser. Am späteren Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zurück nach Santa Cruz. Irgendwie habe ich dann aber diese Fahr nicht so ganz gut vertragen. Aber als wir dann um 11 Uhr abends im Hafen ankamen, konnte auch ich endlich schlafen gehen.
Am Montag ging es dann zum Tortuga Bay Strand. Weisser Sand und türkises Wasser. Da haben wir dann endlich die grossen Leguane gesehen. Also so von Nahem sehen sie schon zum Fürchten aus. Ich möchte denen nicht in der Nacht begegnen. Wir haben es uns dann da gemütlich gemacht am Strand und ein bisschen erholt. Auch da hatte es die Weissspitzenhaie. Die Gelegenheit liessen wir uns nicht nehmen und sofort waren wir im knietiefen Wasser bei den Haien. War zwar am Anfang ein bisschen ein komischen Gefühl, aber die Haie machen dem Menschen nichts und sie haben um diese Zeit wieder geschlafen. Wer kann schon behaupten mit 20 Haien im Wasser gestanden zu haben.
ls es dann darum ging das Gepäck abzuholen entstand ein Chaos, weil es auf Baltra kein Förderband gibt sondern die Mitarbeiter einfach die Koffer abladen und man sich dann bedienen kann. Wie konnte es nicht anders sein, mein Rucksack war nicht da, dafür aber ein anderer derselben Marke. Aber es war nicht meiner. Nachdem dann alles Gepäck abgeladen war und fast nichts mehr übrig war wandte ich mich an einen Polizisten, der dann versuchte den Dieb ausfindig zu machen. Zu meinem Glück sah ich dann ausserhalb der Schranken einen jungen Mann stehen mit meinem Rucksack. Als ich ihn auf die Verwechslung ansprach war er ganz durcheinander. Eine Weile später stellte es sich dann heraus, dass er Beni heisst, aus der Schweiz kommt und auch auf dasselbe Schiff wie wir geht und nur auf uns gewartet hatte. Zufälle gibt es. So hatten dann am Schluss alle ihr Gepäck und wir konnten uns auf den Weg nach Santa Cruz zu unserem Katamaran für die nächsten 5 Tage aufmachen. Endlich angekommen wartete ein gutes Mittagessen auf uns und noch zwei andere Passagiere. Eine Frau um die 60ig und ein Mann um die 30ig. So wie sie sich verhalten hatten, dachte ich zuerst es sei ein Liebespaar. Später hat es sich dann herausgestellt dass es Mutter und Sohn sind.
Am Nachmittag dann sind wir zu einem speziellen Schnorchelplatz gefahren. Es handelte sich um einen ca. 3 Meter breiten Riss in einem Felsen, wo das Meerwasser hereingekommen ist und es auch Fische zu beobachten gibt. Um überhaupt dahin zu kommen, mussten wir über Felsblöcke klettern. Zum Glück hatte ich meine Wanderschuhe dabei. Aber es hat sich gelohnt. Den Abend haben wir dann an Deck und in den Kabinen verbracht. In der Nacht sind wir dann schon weitergefahren zur Insel Isabella.
Am Samstag sind wir dann früh am Morgen los zum Vulkan Sierra Negra wo ich mich das erste Mal in meinem Leben auf ein Pferd setzte. Zuerst hatte ich ja riesige Angst und wusste nicht wie ich da rauf kam, aber es kam alles gut. Ich hatte den stündigen Ritt sogar genossen. Oben angekommen hatte man dann einen wunderschönen Blick in den Vulkan rein. Es hat sich eine Ebene gebildet wo keine Pflanzen wachsen und nur begrenzt Tiere leben. Beim Ritt runter spürte ich dann auch gewisse Muskeln, die ich gar nicht gekannt hatte vorher. Aber es war ein super Erlebnis.
Am Nachmittag ging es dann zu einer Lagune mit Flamingos. Leider waren nur 5 dieser Vögel da. Kein Wunder bei dem Tümpel.
Zum Abschluss des Tages führe uns unser Guide zu einer Bucht, wo wir uns mit Schnorchel bewaffnet auf die Suche nach Unterwasserbewohnern machten. Viele bunte Fische haben wir gefunden. Leider ging meine Unterwasserkamera am ersten Tag schon kaputt sodass ich das nicht dokumentieren konnte.
Am Nachmittag sind wir in die Wildnis zu den freilebenden Galapagos Schildkröten gefahren. Was für riesige Tiere das sind. Wirklich beeindruckend wie sie sich trotz der Masse noch bewegen können und sich absolut nicht vom Menschen stören lassen.
Am Dienstag dann war der letzte Tag angebrochen. Am Morgen haben wir noch die Charles Darwin Station auf Santa Cruz besucht wo Lownsome George lebt. Er ist der letzte seiner Art der Insel Pinta. Und leider hat er auch kein Interesse an Weibchen anderer Gattung. So werden mit ihm die Pinta Schuldkröten aussterben. Nachher ging es dann zurück nach Baltra zum Flughafen und auf nach Quito.
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