ls es dann darum ging das Gepäck abzuholen entstand ein Chaos, weil es auf Baltra kein Förderband gibt sondern die Mitarbeiter einfach die Koffer abladen und man sich dann bedienen kann. Wie konnte es nicht anders sein, mein Rucksack war nicht da, dafür aber ein anderer derselben Marke. Aber es war nicht meiner. Nachdem dann alles Gepäck abgeladen war und fast nichts mehr übrig war wandte ich mich an einen Polizisten, der dann versuchte den Dieb ausfindig zu machen. Zu meinem Glück sah ich dann ausserhalb der Schranken einen jungen Mann stehen mit meinem Rucksack. Als ich ihn auf die Verwechslung ansprach war er ganz durcheinander. Eine Weile später stellte es sich dann heraus, dass er Beni heisst, aus der Schweiz kommt und auch auf dasselbe Schiff wie wir geht und nur auf uns gewartet hatte. Zufälle gibt es. So hatten dann am Schluss alle ihr Gepäck und wir konnten uns auf den Weg nach Santa Cruz zu unserem Katamaran für die nächsten 5 Tage aufmachen. Endlich angekommen wartete ein gutes Mittagessen auf uns und noch zwei andere Passagiere. Eine Frau um die 60ig und ein Mann um die 30ig. So wie sie sich verhalten hatten, dachte ich zuerst es sei ein Liebespaar. Später hat es sich dann herausgestellt dass es Mutter und Sohn sind.
Am Nachmittag dann sind wir zu einem speziellen Schnorchelplatz gefahren. Es handelte sich um einen ca. 3 Meter breiten Riss in einem Felsen, wo das Meerwasser hereingekommen ist und es auch Fische zu beobachten gibt. Um überhaupt dahin zu kommen, mussten wir über Felsblöcke klettern. Zum Glück hatte ich meine Wanderschuhe dabei. Aber es hat sich gelohnt. Den Abend haben wir dann an Deck und in den Kabinen verbracht. In der Nacht sind wir dann schon weitergefahren zur Insel Isabella.
Am Samstag sind wir dann früh am Morgen los zum Vulkan Sierra Negra wo ich mich das erste Mal in meinem Leben auf ein Pferd setzte. Zuerst hatte ich ja riesige Angst und wusste nicht wie ich da rauf kam, aber es kam alles gut. Ich hatte den stündigen Ritt sogar genossen. Oben angekommen hatte man dann einen wunderschönen Blick in den Vulkan rein. Es hat sich eine Ebene gebildet wo keine Pflanzen wachsen und nur begrenzt Tiere leben. Beim Ritt runter spürte ich dann auch gewisse Muskeln, die ich gar nicht gekannt hatte vorher. Aber es war ein super Erlebnis.
Am Nachmittag ging es dann zu einer Lagune mit Flamingos. Leider waren nur 5 dieser Vögel da. Kein Wunder bei dem Tümpel.
Zum Abschluss des Tages führe uns unser Guide zu einer Bucht, wo wir uns mit Schnorchel bewaffnet auf die Suche nach Unterwasserbewohnern machten. Viele bunte Fische haben wir gefunden. Leider ging meine Unterwasserkamera am ersten Tag schon kaputt sodass ich das nicht dokumentieren konnte.
Am Nachmittag sind wir in die Wildnis zu den freilebenden Galapagos Schildkröten gefahren. Was für riesige Tiere das sind. Wirklich beeindruckend wie sie sich trotz der Masse noch bewegen können und sich absolut nicht vom Menschen stören lassen.
Am Dienstag dann war der letzte Tag angebrochen. Am Morgen haben wir noch die Charles Darwin Station auf Santa Cruz besucht wo Lownsome George lebt. Er ist der letzte seiner Art der Insel Pinta. Und leider hat er auch kein Interesse an Weibchen anderer Gattung. So werden mit ihm die Pinta Schuldkröten aussterben. Nachher ging es dann zurück nach Baltra zum Flughafen und auf nach Quito.
No comments:
Post a Comment