Wednesday, 14 September 2011

Quito


Von UNESCO wurde die Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt. Was ich total verstehen kann, denn die kleinen engen Gässchen mit den alten Häusern sind wirklich schön anzusehen und sagen viel über die Geschichte aus. Quito hat viele alte Kirchen was die ganze Altstadt so charmant macht. Natürlich hat es auch einen neueren Teil, welcher sich nicht lohnt anzuschauen. Leider wohne ich in dem Viertel, aber es hat auch einige Vorteile wie Shoppingcenter oder Kinos.
In Quito werde ich 2 Monate in einer Spanisch Sprachschule verbringen und bei einer Ecuadorianischen Familie leben. Am Dienstag bin ich in Quito angekommen und von meinem Gastvater, der  über 80 ist, abgeholt. Sie leben ein bisschen vom Zentrum weg in einer besseren Gegend. Am ersten Tag habe ich mich auf den Weg in ein nahegelegenes Shoppingcenter gemacht. Dabei habe ich mich gefragt wie sich die Menschen hier die Kleider leisten können, denn die Preise sind mit der USA zu vergleichen und die Einwohner werden sicher viel weniger verdienen. Nach dem Kleider anschauen habe ich es gewagt mit dem Bus ins Zentrum zu fahren. Da angekommen habe ich mir zuerst beim Touristenbüro einen Stadtplan geholt und mich mal auf die Suche der schönen Gebäude gemacht. Als ich all die Strassen abgelaufen war und nichts interessantes gefunden hatte, machte ich mich auf verschiedene Museen der Stadt zu besichtigen um was über die Geschichte von Quito zu lernen. Sehr interessant, leider habe ich mich zuerst ins Nationalbank Museum verirrt, da ich nicht verstand was es da zu sehen gab. Aber beim zweiten Versuch bin ich im Stadt Museum gelandet wo die Geschichte von Quito und ganz Ecuador abgebildet wurde. Die Museen sind super gestaltet, da könnten sich noch einige Länder ein Vorbild nehmen.
Nach den Museen war es  Zeit wieder zurück zur Gastfamilie zu fahren. Wieder mit dem Bus. Die Richtige Haltestelle hatte ich dann auch gefunden, aber es waren so viele Leute im Bus, dass man sich so richtig rauskämpfen musste. Ohne Verluste schafft man das nicht. Zudem muss man immer auf seine Tasche aufpassen bei  so vielen Leuten, denn sie sind sehr geschickt beim Stehlen.
Am zweiten Tag machte ich mich auf die Suche nach einem Adapter. In einem Einkaufszentrum schaute ich in meinem Dix nach, aber das Wort existierte nicht. Also versuchte ich es mit Reisestecker, aber der Angestellte verstand mich irgendwie nicht. So versuchte ich es in einem anderen Geschäft wo es ohne Probleme klappte und ich somit meine Geräte wieder aufladen kann. Als ich dann am Abend nach Hause kam, war das ganze Wohnzimmer voller Frauen. Zwei  davon waren die Töchter meiner Gastmutter und sonst noch einige Freundinnen. Sie alle haben die grosse Puppensammlung bestaunt. Ist schon ein bisschen gefürchig das Haus mit über 40 Puppen zu teilen.
Wenn man etwas aus Alpakawolle kaufen möchte ist man in Otavalo genau richtig. Diese kleine Stadt liegt ca. 2 Autostunden von Quito im Norden von Ecuador. Jeden Samstag hat es einen grossen Mark nur für die Touristen, wo man von Schmuck bis Wollkleider alles kriegt. Ich habe mir einen Alpakapulli gekauft, weil es zurzeit Winter ist und die Wettervorhersage nicht mit dem übereinstimmt was ich eingepackt hatte. Unter Winter muss man sich folgendes vorstellen. Währen eines Tages kann es von 10 Grad im Morgen zu 25 Grad  über Mittag zu 15 Grad um 4 Uhr wechseln. Mit Regen zwischen dem Sonnenschein. Also man muss auf alles vorbereitet sein. Zudem muss man immer an den Sonnenschutz denken, denn Quito ist nur einige Kilometer vom Äquator entfernt.
In Otavalo selbst hat es noch einen Tiermarkt wo man sich sein Meerschwein für das Abendessen kaufen kann oder aber auch Haustiere wie kleine Hunde in ein Käfig gequetscht oder Schweine. Von guter Tierhaltung haben die hier noch nichts gehört.

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