Friday, 9 March 2012

Neuseeland - Südinsel

Von Wellington ging es dann am 24. Februar ganz früh los auf die Fähre. Die Überfahrt war wunderschön zwischen den zwei Inseln hindurch. Nur in der Mitte, der Cook Stom, hatte ich ein bisschen Mühe mit dem Schaukeln. Aber das überstand ich auch noch.



Auf der Südinsel angekommen fuhren wir nach Nelson, eine kleine Stadt am Rande des Abel Tasman National Park. Hier verbrachen wir eine Stunde um unsere Vorräte aufzustocken. Danach ging es weiter nach Kaiteriteri, einem kleinen Ort am Gold Beach.

Am nächsten Morgen nahm ich an an einem Kayak Trip teil. Wir padelten zwei Stunden zu einem Wunderschönen Strand, wo sich auch der Splitted Rock befindet. Nach einer kleinen Pause ging es dann wieder zurück. Es hatte mir richtig viel Spass gemacht. Unbeding ein Sport, den ich wiederholen möchte.



Nach Kaiteriteri ging es weiter nach Westport. Eine kleine Stadt im Westen der Südinsel. Leider gab es nichts zu machen, also genoss ich einfach den Abend. Weiter ging es dann zum Lake Mahinapua. Auf dem Weg dorthin machten wir noch eine kleine Wanderung, bei der wir Seehunde beobachten konnte.



Am Abend gab es dann eine Kostümparty zum Thema "Nothing but cloths". Dabei mussten wir uns verkleiden ohne Klamotten. Die beste Verkleidung für mich war die folgende:



In der Nacht kam dann der Hammer. Ich war in einem vierer Zimmer mit zwei anderen Jungs und einem Mädchen. Ca. um ein Uhr nachts kamen dann die zwei Jungs rein, wobei der eine anfing all seine Kleider rumzuschmeissen im Zimmer, weil er seinen I-Pod suchte. Sein Freund versuchte ihn zu beruhigen und bot ihm sogar seinen I-Pod an zum Musik hören, weil es ja angeblich so wichtig war für den anderen jetzt noch Musik zu hören :-). Nach einer halben Stunde war dann endlich Ruhe als er sein Gerät gefunden hatte. Um ca. 4 Uhr sprang dann der Betrunkene von dem Stockbett runter und lief im Zimmer herum ohne Licht. Plötzlich blieb er vor meinem Bett stehen und machte ein paar Minuten gar nichts. Ich dachte schon er sei am Schlafwandeln und sei wieder eingeschlafen im Stehen. Aber dann hörte ich ein Plätschern im Zimmer. Ich reagierte sofort und schrie ihn an, dass das nicht die Toilette sei und zeigte ihm den Ausgang aus dem Zimmer. Von da an konnte ich nicht mehr einschlafen. Wegen dem Gestank und auch weil ich nicht wusste ob nochmal was passierte. Und meine Kleider wollte ich auch nicht voll haben.....
Am nächsten Morgen hatte er sich dann entschuldigt und meinte, dass er in der Nacht die Türe nicht gefunden hätte und so dringend aufs Klo musste. Naja, irgendwie war die Situation ja lustig.

Am 29.02. 2012 fuhren wir dann weiter nach Franz Josef. Die Meisten im Bus hatten einen Kater nach der Party am Abend zuvor und die kurvigen Strassen halfen auch nicht gerade. Leider regnete es auch den ganzen Tag, sodass ich den Rest des Tages im Zimmer verbrachte.
Der nächste Tag war einfach zum ausruhen gedacht. Im kleinen Städtchen ging ich in die Kiwi Station, um drei Jugendliche Kiwi Vögel zu sehen. Sie sehen wirklich drollig aus. Wie ein Fussball mit Beinen und einem Schnabel ;-) Die Gletscherwanderung viel leider wegen schlechtem Wetter aus.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Wanaka. Auf dem Weg gab es noch ein paar kurze Fotostops von verschiedenen Seen.




Am 3. März fuhren wir dann nach Queenstown. Kurz nach Wanaka besuchten wir noch Puzzling-World, wo es verschiedenen optische Täuschungen gab. Sehr interessant. Der nächste Stop war dann bei der Bungy Brücke. Wenn man den Leuten so zuschauete, wie sie so darunter sprangen, machte es einem schon ein bisschen an es auch mal auszuprobieren. Habe es dann aber nicht gemacht. So kopfvoran mag ich nicht.
Endlich angekommen gab es noch ein Gruppenfoto und dann war das obligatorische Eincheck - Rennen eröffnet. Dabei geht es immer darum so schnell wie möglich ein Zimmer zu bekommen, weil die Ersten immer die bessern Zimmer bekamen. Und das Spiel jedesmal mit über 50 Personen. Aber so mit der Zeit kennt man einige Tricks. Am Abend gingen wir dann alle vom Bus Pizza essen und noch was trinken. Ich hatte mich leider ein bisschen erkältet, sodass ich dann bald mal ins Bett ging.
Da ich mehrere Tage ich Queenstown verbringe, ging ich den Tag langsam an mit lange ausschlafen. Danach gab es Mittagessen und noch ein bisschen Souvenirs einkaufen. Es wird wiedermal Zeit für ein Packet in die Schweiz. Am Nachmittag fuhr ich dann mit der Gondel auf den Hausberg um ein paar Fotos zu machen. Nachher fuhr ich dann mit dem Luge (Go-Kart) ins Tal. Hat super Spass gemacht.


Da es am nächsten Tag wieder regnete, machte ich eine kleine Wanderung am See entland und dann verschickte ich meine Souvenirs per Packet mach Hause. Alles mittragen kann ich ja nicht. :-) Den Rest des Tages verbrachte ich dann noch im Starbugs bei einem guten Chai Latte und einem Buch.

Am 7. März ging es dann weiter mit dem Bus nach Christchurch, wo ich aber nicht übernachten wollte, und dann noch nach Kaikoura. Da wollte ich unbedingt mit Delfinen schwimmen, aber leider wurde auch das wegen schlechtem Wetter abgesagt. Sch.... Naja vielleicht bekomme ich ja noch die Chance in Australien.

Weiter ging es dann mit der Fähre wieder nach Wellington. Dieses Mal war ich schlau und kaufte mir ein Ticket für das Kino an Bord des Schiffes. Da hatte ich die Wellen gar nicht so fest gespürt und die Überfahrt war schon fast angenehm. In Wellington besuchte ich dann noch das Te Papa Museeum. Nach drei Stunden war mein Gehirn so überfordert, dass ich gehen musste, obwohl ich noch lange nicht alles gesehen hatte. Neben Erklärungen zu Vulkanen, Erdbenen hatte es viel über die Geschichte der Maori und alles sehr bildlich dargestellt.

Die nächsten zwei Tage waren eigentlich nur noch dazu da Strecke hinter sich zu bringen, damit ich wieder in Auckland lande. Der Zwischenstop fand ich Taupo statt. Am 10. März bin ich dann endlich in Auckland angekommen. Morgen geht es dann los mit dem Flugzeug nach Sydney.

Fazit: Neuseeland ist ein schönes Land, aber nicht gross zu unterscheiden von der Schweiz oder Kanada. Die Grossstädte haben keinen Charme, dafür aber die Einwohner. Das Land ist grossartig für Action Sportarten. War schön hier zu sein, werde es aber nicht auf meine Liste setzten, für die Länder die ich nochmals besuchen möchte.







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