Friday, 6 January 2012

Buenos Aires - Mendoza

In Buenos Aires angekommen gingen wir wieder ins selbe Hotel wie beim letzten Mal. Hostel B.A. Stop. Mit der Hoffnung, dass wir ein anderes Zimmer hätten, da beim letzten Mal die Spülung vom Klo nicht funktioniert hatte. Wie es der Zufall so will kriegten wir gerade wieder dieses Zimmer und die Spühlung war noch nicht repariert. Super. Aber wir waren ja schon erprobt vom letzten Mal und wussten was wir machen mussten um es trotzdem zu benutzen. Am ersten Tag wollten wir eine Stadtrundfahrt mit dem Hop on Hop off Bus machen, als wir dann aber die riesige Schlange vor dem Billetschalter sahen war uns die Lust vergangen. Also machten wir einen Spatziergang im Zentrum und entschieden uns die Tickets für den nächsten Tag online zu kaufen.
Am frühen Morgen des 29.12.2011 machten wir uns dann wieder auf zur Busstation. Leider mussten wir dann feststellen, dass wir die onlinetickets am Schalter gegen Richtige umtauschen mussten und somit trotzdem in der Schlange anstehen mussten. Nach ca. einer Stunde hielten wir dann endlich das Ticket in der Hand. Da war es aber noch nicht fertig. Zum in den Bus zu gelangen musste man nochmals anstehen. Am Schluss haben wir es dann aber geschafft. Wir machten die ganze 3-stündige Fahrt mit, da wir bei mehreren Haltestellen sahen, dass sehr viele Leute am anstehen waren um in den Bus zu gelangen was aber unmöglich war. Am Nachmittag traff ich mich dann mit einem ehemaligen Studienkollegen, der jetzt in Buenos Aires wohnt. Yasi hat uns die Stadt gezeigt und am Abend dann noch zum Essen ins Hostel eingeladen. Gab Japanisch, zubereitet von einem Freund von Yasi. War sehr scharf aber mal eine gute Abwechslung.
Casa Rosada, Präsidenten Palast


Am nächsten Tag wollten wir dann nach Recoleta gehen, ein schöner Stadtteil, wo sich der berühmte Friedhof mit dem Grab von Evita befindet. Auch an diesem Tag war der  Bus wieder so voll und wir konnten nicht einsteigen. Also fuhren wir mit dem Taxi zum Friedhof. Sehr spannend, die Gräber sind schon sehr alt und von den meisten Familien gibt es keine Nachkommen mehr und die Stadt weiss nicht was sie mit den Gruften machen soll.

Grab von Evita



Weiter ging es dann nach La Boca, einer gemütlichen Strasse wo man mehrere Tangotänzer beobachten konnte. Die alten Gebäude bestehen meistens aus Wellblech mit verschiedenen Farben angemalt. Am Abend dann besuchten wir eine Tangoshow. Sehr interessante Show mit Witz und Erotik mit einem gemütlichen Nachtessen.




Am Sylvester hatten wir in einem Restaurant am Hafen einen Tisch reserviert. Es gab ein riesiges Buffet, wo sogar wir Touristen uns verpflegen konnten und Wein. Um Mitternacht gab es dann Feuerwerk und Champagner. Wir genossen es so richtig. Als wir dann zurück ins Hotel wollten, war es schwierig ein Taxi zu kriegen. Wir mussten schlussendlich viel mehr bezahlen aber waren froh ins Bett zu kommen.

Am 01.01.2012 verbrachten wir dann noch ein bisschen Zeit im Zentrum um dann am Abend den Nachtbus nach Mendoza zu nehmen.

In Mendoza hatten wir uns im Quinto Rufino eingebucht. Sehr Zentral und einigermassen günstige Unterkunft. Zuerst gingen wir ins Zentrum und hatten dann auch noch eine Tour in das Weingebiet gebucht. War super spannend. Zuerst sahen wir eine grosse Weinproduktion und dann noch ein kleines Weingut, das nur organische Weine produziert. Da war der Wein super. Nur zu empfehlen. Das Weingut heisst Cicchoni. Am Abend dann gingen wir in ein Restaurant im Zentrum. Das Menue sah super aus, aber leider war der Reis so voller Zwiebeln, sodass man ihn nicht essen konnte. Schade. Man bot uns aber auch keine Alternative an und so mussten wir hungrig wieder abziehen.



Am nächsten Tag ,03.01.2012, machten wir uns dann wieder auf ins Weingebiet wo wir Fahrräder mieteten und so verschieden Weingüter anschauten. Bei 38 Grad war das noch recht anstrengend. Am Abend haben wir uns dann ein gutes Stück Fleisch gegönnt. Wein gab es nicht mehr :-)

Am Mittwoch dann hatten wir einen Bus weiter nach Salta. Leider war der Bus sehr alt und der Service auch sehr schlecht. Dementsprechend war die Nacht auch nicht so entspannend.

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